Man könnte auch sagen, Protektionismus hat kurze Beine!

Bis Ende Januar war die Welt an den Börsen rund um den Globus in „Ordnung“. Erst die Diskussionen um einen Handelskrieg, durch den Hirnakrobaten Trump ausgelöst, wird die weitere positive Entwicklung in Frage gestellt. Die Ängste um Nachteile für die Weltwirtschaft durch Verhängung von Schutzzöllen auf Importgüter veranlasste Börsianer, über die weiterhin sehr positiven Daten der Weltkonjunktur hinweg zu sehen und wieder einmal mit der Angst zu handeln. „Angst vor Verstand“ war schon immer das Handlungsmuster an der Börse. Einige Chefs von Weltkonzernen sehen die Auswirkungen protektionistischer Maßnahmen durch die USA bei weitem nicht so stark, wie es in den Medien dargestellt wird und in diesen Tagen an der Börse zum Ausdruck kommt. Eine aktuelle Analyse hat ermittelt, dass fast 50 % der Exporte aus China in die USA von Tochtergesellschaften US-amerikanischer Firmen in China stammen. Trump schadet durch seine Maßnahmen auch vielen amerikanischen Firmen, die er vor den „bösen“ Chinesen und den „exportwütigen“ Europäern schützen möchte, und außerdem den amerikanischen Verbrauchern, die Importwaren teurer bezahlen müssten. Zum Beispiel wird das iPhone zu ca. 90% in China und Asien hergestellt.

Für Anleger ist eines wichtig – sich in solchen Situationen die Langfristigkeit ihrer Anlagen immer wieder bewusst zu machen. Das DAX-Renditedreieck zeigt sehr schön, dass Schwankungen in den letzten 50 Jahren nur in den ersten fünf Anlagejahren manchmal zu negativen Ergebnissen geführt haben. In der Grafik ist jede weiße Treppe die Grenze zu einem 5-Jahreszeitraum. Alle Anlageperioden, die über fünf Jahre hinausgehen, sind hellgrün bis dunkel grün, was einstellige bis zweistellige Renditen darstellt.

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