Riester Rente

Was ist eine Riester Rente?

Über 16 Millionen Riester Verträge wurden in Deutschland bereits abgeschlossen. Die Riester-Rente ist eine freiwillige und private Zusatzversorgung, die der Staat mit Zulagen für Sparer und deren Kinder sowie Steuererleichterungen unterstützt. Jeder, der in der gesetzlichen Rentenversicherung oder der KSK Künstlersozialkasse pflichtversichert ist, kann zusätzlich privat mit der Riester-Rente vorsorgen. Dazu gehören zum Beispiel Auszubildende, Arbeitnehmer, Beamte sowie Künstler, Lektoren und andere. Jederzeit kann ein Riester-Sparer seine Beiträge verändern – oder sie sogar ganz aussetzen. Auch eine wohnwirtschaftliche Verwendung ist unter bestimmten Umständen möglich. Gedacht ist die Riester-Rente in erster Linie als Zusatzbaustein zur gesetzlichen Rentenversicherung.

Wie funktioniert die Riester Rente?

Riester-Sparer können selbst entscheiden, wie hoch deren Beiträge für den Riester-Vertrag sein sollen. Es muss jedoch ein Mindesteigenanteil von 4% des Vorjahres-Bruttoeinkommens geleistet werden, damit die Riesterzulagen voll gezahlt werden. Bei einer kleineren Einzahlung werden die Zulagen anteilig gekürzt. Es muss aber mindestens jährlich ein Sockelbetrag von 60 Euro in den Riester-Vertrag eingezahlt werden. Ein Riester-Vertrag kann entweder auf einer Rentenversicherung basieren oder als fondsgebundener Vertrag abgeschlossen werden.

Beispielhaftes Angebot

Beim Abschluss eines Riester-Vertrages in einer Lebens-/Rentenversicherung oder in einem Fondssparplan werden die Abschluss- und Vertriebskosten in der Regel über fünf Jahre von den eingezahlten Beiträgen abgezogen  (sogenannte „Zillmerung“).

 

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